Inhaltsverzeichnis

Foto der Müngstener Brücke mit Bäumen und Gras
Staudamm mit Wasser und Bäumen von Sengbach
Fluss mit einer Kurve und Bäumen. Die Wupper

Fakten und Daten

Ort: Solingen
Eröffnet: 15 Juli 1897
Architektonische Höhe: 107 m
Längste Spannweite: 170 m
Gesamtlänge: 465 m
Architekt: Anton von Rieppel

Wissenswert

Die Müngstener Brücke ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Sie überspannt zweigleisig zwischen den Städten Remscheid und Solingen in 107 Metern Höhe.

Bis auf die Fundamente und die Widerlager besteht die Müngstener Brücke vollständig aus Stahl.

Die unter Denkmalschutz stehende Müngstener Brücke wird seit 2013 saniert.

Müngstener Brücke, die Tour ins Bergische

Bach mit grünem Wald Bäumen und Grass. Die Wupper

Wanderung entlang der Brücke und dem Weltkulturerbe

Die Tour für die Wanderung haben wir mit der Anreise am „Parkplatz Brückenpark Müngsten“ begonnen.

Der Parkplatz bietet auf einem Schotterparkplatz platz für jede menge Autos.
Von dem Parkplatz kann man entlang einer Unterführung direkt in richtung des Weltkulturerbe gehen.

Wir sind der Unterführung entlang der Wupper gefolgt. Die Unterführung hat uns unter einer Brücke entlang zur Napoleonsbrücke geführt.
Wir haben die Napoleonsbrücke überquert und sind den Müngstener Brückenweg entlang zum Haus Müngsten gefolgt.
nach kurzer Zeit haben wir die Müngstener Brücke erblicken können.

Da wir schon Mittag hatten und uns vor der Wanderung noch einmal Stärken wollten, haben wir uns entschieden bei dem Haus Müngsten eine Stärkung zu uns zu nehmen.

Das Haus Müngsten und das Essen

Die Bedienung im Haus Müngsten ist sehr nett und kompetent.
Die Einrichtung ist schlicht und Modern gehalten, das Essen wurde uns nach kurzer Zeit an unseren Tisch gebracht.
Die Qualität von dem Essen war traumhaft, der Salat war frisch und Knackig. Das Fleisch auf den Punkt genau gebraten.

Der Blick auf den Fluss der Brücke und die Natur haben uns super von unserem Tisch aus gefallen.




Die Tour hatte jetzt entlang dem Weltkulturerbe begonnen

Ansicht der Muengstener Bruecke mit grünen Bäumen und Bewölkt

Foto der Brücke und dem Brückensteig bei dem Weltkulturerbe

Nach der Stärkung haben wir uns Richtung Müngstener Brücke aufgemacht.
Die Höhe von 107 Metern der Brück war schon beeindruckend.
Das war dass erste Mal, dass ich eine so große und alte Brücke aus Metall gesehen habe.

Unter der Brücke hindurch entlang des Müngstener Brückenweg, sind wir an einer kleinen Minigolfanlage vorbeigekommen. Die hatte leider wegen Corona nicht geöffnet.

Die Tour wollten wir uns mit Geocaching ein bisschen spannender machen und fingen an über die App, die Stationen zu suchen.
Das Suchen entpuppte sich leider als schwierig, da wir dort teils kein Internet hatten.
Nach etwas Ladezeit, haben wir das erste Rätzel angefgangen zu Suchen.

Der erste Geocach ist in der Nähe der Schwebefähre Müngsten.

Müngstener Brücke, die Tour ins Bergische

Baumstämme mit Bergen einem weg und Tannen. Landschaftspark Müngsten

Wanderung der Region Wuppertal – Ausflug und Wanderung

Die Aussicht auf die Wupper ist entlang des Müngstener Brückensteg immer sehr schön gewesen.
Nach ein paar Stufen und Steigungen weiter, sind wir an einem alten Haus vorbeigekommen.
Dies war damals ein altes Restaurant, dass allerdings Abgebrannt ist.

In der Ruine war ein Wohnwagen mit einer Wäscheleine und ein paar Müllberge.
Allem Anschein nach lebt dort noch jemand.

Ein paar Meter weiter ist eine alte Holz Brücke „Wanderbrücke über der Wupper“, unter der man drunter kann.

Wir haben uns ein paar Minuten unter der Brücke aufgehalten und eine kleine Pause gemacht.
Es hatte inzwischen angefangen zu Regnen.

Wir haben dabei die Wupper und die Vögel beobachtet und den leichten Wind genossen.
Nach ein paar Minuten sind wir dann zurück und haben die alte Brücke überquert.

Von der Wanderbrücke über die Wupper entlang zur Burg




Alte Burg mit Bäumen und Gras.

Schloss in Wuppertal – Ruhrgebiet

Nach dem wir die Brücke überquert haben, ist ein Wegweiser gekommen.
Auf diesem wurde der Weg Richtung Schloss Burg beschrieben.

Wir haben uns kurz darüber unterhalten und beschlossen die Tour bis zum Schloss zu machen.
Wie lang der Weg war, war uns bis dahin nicht bekannt.

Entlang der Müngstener Straße gingen wir in die Richtung „Parkplatz Burg Brücke“ am Alte Kunst Café vorbei.

Wir sind auf die Schloßbergstraße abgebogen und der Steigung nach oben gefolgt.
Da ich nicht der Sportlichste bin, musste ich bei dieser Steigung mehr als einmal anhalten.

Von der Schloßbergstraße sind wir auf den Steinweg gewechselt.
Der uns weiter nach oben zum Schloss gebracht hatte.

Wir sind am Waffelhaus zum bergischen Löwen vorbeigekommen.
Der Duft der Waffeln hat mich schon neugierig gemacht.
Allerdings war ich von dem Aufstieg so fertig, dass ich keine Lust hatte diese zu diesem Zeitpunkt zu Probieren.

Der Besuch bei der Burg, die Aussicht

Häuser mit Bergen und Bewölkten Himmel. Bürg vorplatz MüngstenDie Aussicht, die uns das Burg Gelände über die Wupper und der Unterburg gegeben hatte, war an diesem Tag traumhaft.

Wir hatten leider keinen blauen Himmel mehr. Dies hatte aber keinen einfluss auf unsere gute Laune.
Die Pause, die wir dort verbracht hatten, hatte mir für die nächste Etappe wieder Kraft und Motivation gegeben.

Von dem Schloßplatz sind wir zu der Holztruhe am Schlosstor Stephan Jon gegangen.
Dies ist ein kleiner Souvenirladen, wir haben uns dort umgeschaut und sind dann Richtung Eingang gegangen.

Am Eingang hat sich ein Musiker daran erfreut die Besucher zu Unterhalten.
Wir sind ein paar Minuten stehen geblieben und haben der Musik zugehört.

Wir haben ihm ein kleines Dankeschön dagelassen und er fing an für uns zu Singen.
Er hat, während er gesungen hatte uns zum Tanzen aufgefordert.

Ich habe es dankend verneint und musste Lachen.

Die Tour zum Staudamm „Sengbachtalsperre“ von Sengbach

Staudamm mit Wasser und Bäumen von Sengbach. Talsperre

Foto der Talsperre in Sengbach Wuppertal

Wir haben einen kleinen Weg gefunden, der entlang an die Wupper nach Sengbach führt.
Auf dem Schild stand die Sengbachtalsperre. Den Weg sind wir dann entlang vom Steinweg bis zm Burger Diederichstempel gegangen.
Wir haben uns dann rechts gehalten bis wir die Ausschilderung „Sengbachtalsperre“ gesehen haben und sind dem Weg weiter gefolgt.

Die Talsperre ist beschrieben als Talsperre Stausee und als Waldwanderwege gekennzeichnet bzw. ausgeschrieben.
Wir sind ein Stück über die Talsperre gegangen als es wieder angefangen hat zu Regnen.
Wir haben und dann dazu entschlossen die Tour bis hier zu machen und dann den Rückweg anzutreten.




Die Wanderung zurück zur Müngstener Brücke und zum Brückensteig

Wald weg mit Bäumen und einer Kurve. Wanderweg

Wanderung richtung Sengbach und dem Schloss

Das Erlebnis was wir bis zu diesem Zeitpunkt hatten, war und ist bis jetzt unvergesslich.
Die Natur, die Wupper und die Anreise, all diese Erfahrung kann man mit Worten gar nicht beschreiben.

Der Rückweg führte uns denHöhrater Weg entlang zu den „Weißer Stein“.
Wir sind wieder am „Alte Kunst Café“ über die Müngstener Str. zu der „Wanderbücke über die Wupper“.
Allerdings sind wir nicht über die Wanderbrücke gegangen, sondern Rechterhand den Waldweg entlang der Wupper.

In höhe der Wupperinsel, hat man die Möglichkeit, den Weg Links oder Rechts zu gehen.
Wir sind den Weg Linkerhand entlanggegangen, dort sind wir zur anderen Seite der Schwebefähre Müngsten gekommen.

Sackgasse und neue Route

Plakate mit Informationen der Schwebefähre

Schwebefähre für den Tourismus bei der Wanderung im Ruhrgebiet

Wir waren erstaunt.
Als wir an der Schwebefähre angekommen waren, ging es nicht mehr weiter.
Die Schwebefähre war nicht besetzt und es blieb nur noch der Weg zurück, den wir gekommen sind.

Leider wurde an der Gabelung nicht erwähnt, dass es dort nicht mehr offiziell weitergeht.
Zurück wollten wir nicht, also haben wir uns dafür entschieden einen kleinen schmalen Trampelpfad zu benutzen.
Dieser ging allen Anschein nach in grober Richtung zu Brücke.

Wir hatten große umgestürzte Bäume, die es erst mal hieß zu überwinden.

Brücke mit einem Gerüst für die Renovierung

Ein Teil der Renovierung der Bahnbrücke

Nach ein paar Bäumen und Metern weiter, sind wir an einer Baustelle angekommen.
Diese ist errichtet worden, um die Brückenpfeiler der Müngstener Brücke instand zu setzen.

Vor lauter Baustelle Absperrungen und Metall, sind wir eine Treppe bis zum nächsten Weg hochgegangen, da der kleine Pfad dort geendet hatte.

Leider haben wir den Brückensteig somit verpasst und konnten diesen nicht gehen bzw. betrachten.

Rückweg entlang zum Diederichstempel und zum Parkplatz

Brücke mit Wald, Nebel und Regen im Gebirge von Wuppertal

Blick von dem Diederichstempel kurz vor dem ende der Tour mit dem Regen

Nachdem wir mehrere Kilometer zurückgelegt hatten, waren wir Mental und mit den Kräften am Ende.
Von der Brücke aus, sind wir den Weg Richtung „Brückenpark Müngsten“ gefolgt.
Dabei sind wir zu einem Aussichtspavillons gekommen, von dort hatte man noch mal eine sehr gute Sicht über die Wupper und der Müngstener Brücke.

Völlig entkräftet hatten wir das Auto erreicht.




Unsere Meinung zur Talbrücke der Wupper der Burg und dem Staudamm

Die Anreise war sehr angenehm.

Die Parkmöglichkeit ist kostenfrei und bietet auch für größere Fahrzeuge Platz.
Vom Parkplatz bis zum Weltkulturerbe, kann man ganz einfach gehen.
Das Haus Müngsten hatte während unserem Besuch auch trotz Corona geöffnet.
Auf der Tour waren überall kleine Infotafeln mit der Geschichte.

Die Brücke besteht aus 5.000 Tonnen Stahl mit einer Höhe 107 Metern.
Die Bahn befährt regelmäßig die Brücke unter anderem mit dem Güterverkehr.

Die Anlagen von den Ständern sind sehr gepflegt.

Ein Erlebnis für Groß und Klein.

Unsere klare Empfehlung.

Miniaturansicht von dem Tonnenschweren Bauwerk Müngstener Brücke
Wald mit Grauen Himmel
Grüner Wald mit einem Dorf. Unterburg der Schloss Burg
Grüner Wald mit einem Wanderweg und einer vertiefung
Baumstämme im grünen Wald mit Tannen
Alte Burg mit einer Straße und einem durchgang
Bach mit steinen und Grass
Siehe dir unsere anderen Wanderungen an
Zu unseren Reisen
Zu unserer Ausrüstung